26. September 2010

Das ist ja gruselig ;-)

Nun hab ich - nachdem mein Rechner platt gemacht und neu aufgesetzt wurde - endlich wieder regelmässig Zugang zu Internet und Email, und muss feststellen, dass ich die Baustelle aka Blog hier hoffnungslos vernachlässigt habe. 

Das hat mehrere Gründe - familiäres Chaos in Mai, Juni und Juli, Urlaub und PC-Bauarbeiten im August und September. Inzwischen hat sich das alles etwas geordnet und der stinknormale Alltag hat mich wieder.  

Handarbeitstechnisch bin ich nicht wirklich produktiv gewesen, nichtmal im Sommerurlaub, wir waren einfach viel zu viel unterwegs und ziemlich beschäftigt. Allerdings hab ich einen ganzen Schwung Häkelherzen produziert - nochmal ein dickes Danke an Ulrike für den Häkelworkshop in Langenzenn ;-))), die ich dann als Anhänger an die diversen Geburtstagsgeschenke der letzten Monate  verwendet habe. (Dummerweise keine Photos - Tochterkind war auf Abifahrt und der Platzregen in Dublin hat meine Digi getötet.....) 

Wie schon so oft werd ich versuchen, hier wieder mehr zu erzählen und vor allem zu zeigen, Ersatz für die gemordete Digitalkamera hab ich mir inzwischen besorgt. ;-)



13. Mai 2010

Vatertag!

Heute ist ja der so genannte Vatertag - hier in Niederbayern (und wohl nicht nur hier) traditionell der Anlass für kinderlose Jungspunde, dem Alkohol im Übermaß zuzusprechen. ;-))
Bei uns in der Familie wird weder der Vatertag noch der Muttertag groß gefeiert - allerdings gehen wir am Muttertag meist zum Essen in ein Restaurant, am Vatertag wird normalerweise der Grill angeworfen und gemütlich im Garten gesessen, am liebsten mit der ganzen Familie und ein paar Freunden oder Nachbarn dabei.
Dieses Jahr hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht - ich darf also den Backofengrill einschalten, da es draußen gemein kalt ist, und es zudem permanent regnet.

Wie wird denn bei euch der Vatertag gefeiert? Gibt es Familientraditionen? Macht ihr überhaupt was Spezielles an dem Tag? Über Kommentare tät ich mich freuen ;-))

31. März 2010

Der goldene Windbeutel

Schon länger verfolge ich die Aktivitäten von Foodwatch und beteilige mich auch immer wieder mal an Aktionen dieser Organisation.
Sicher ist es dem ein oder anderen auch schon passiert, dass man sich was zu Essen oder Trinken kauft, dessen 'innere Werte' den Werbeversprechen der Hersteller wenig oder garnicht entsprechen. Einige besonders dreiste Beispiele stellt Foodwatch nun zur Wahl für den Goldenen Windbeutel 2010.
Gerade in Zeiten, wo der Euro doch nicht mehr bei jedem locker sitzen kann, möchte man doch eine  reelle Gegenleistung für das ausgegebene Geld bekommen. Leider sind es aber oft gerade die großen Marken, die viel versprechen und wenig halten. Deshalb hab ich euch rechts eine direkte Möglichkeit eingerichtet, mit abzustimmen.

Wer sich über Foodwatch und die Hintergründe informieren möchte, ist HIER richtig.

Noch eine kurze Bemerkung in eigener Sache: Eigentlich sollte dies hier in erster Linie ein Handarbeits- und Küchenblog werden. Da ich aber doch Prioritäten setzen muss, wofür ich meine knappe Freizeit verwende, waren mir in letzter Zeit doch Freizeitaktivitäten mit meiner Familie wichtiger als dieser Blog. Ich gelobe keine Besserung - aber ich werde mir doch Mühe geben, mal die fertigen Sachen zu fotoknipsen (Socken und Schal) und auch wieder mal das ein oder andere Kochrezept einzustellen.

18. März 2010

Momentan werden die Eckpunkte für eine neue EU-Tierversuchsrichtlinie
festgelegt. Der momentane Entwurf stellt geradezu einen Kniefall vor der
Tierversuchslobby dar.
Ich habe soeben gegen die deutlicheren Verschlechterungen protestiert und
hoffe, dass auch du unterschreibst. Weitere Details findest du auf dieser
Webseite:

http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-aktiv/petitionen/tierversuchsrichtlinie


Auch ich habe diese Petition unterschrieben und hoffe, dass sich noch viele Menschen finden, die ebenfalls ein Herz für Tiere haben.

Ich möchte hiermit klarstellen, dass ich nicht grundsätzlicher Tierversuchsgegner bin - es gibt in meinem Leben einige Menschen, die ohne erfolgreiche Pharmaforschung auch mit Hilfe von Tierversuchen wohl nicht mehr am Leben wären.

Doch bin ich der Meinung, dass die Richtlinien nicht durch eine neue Verordnung auf EU-Ebene aufgeweicht werden dürfen, in der Abweichungen nach unten in vielen Bereichen erlaubt sind - den Mitgliedsstaaten aber verboten wird, eigene, strengere Vorschriften zu erlassen. Und wo es Ausweichverfahren gibt - egal ob teurer oder langsamer oder weniger bequem - haben diese genutzt zu werden.

Ich hoffe, der eine oder andere fühlt sich angesprochen und unterstützt die gute Sache - Danke!

31. Dezember 2009

Prost Neujahr!

Hallo, liebe LeserInnen,

nachdem aus akutem Zeitmangel hier die Weihnachtswünsche ausgefallen sind, möchte ich doch noch Last-Minute-Neujahrsgrüße loswerden.

Ich wünsche allen LeserInnen einen harmonischen Jahreswechsel, Gesundheit, Glück und immer einen lieben Menschen an eurer Seite.

Mich gibt's hier erst wieder ab 02. Januar 2010 - bis dahin euch allen eine gute Zeit!

6. Dezember 2009

Knorr Suppenbasis - Warentest 2

Hallo zusammen, da meine Tochter Warentest-Communities supertoll findet, sind wir derzeit alle im Testfieber ;-)

Die Knorr-Suppenbasis kommt von bopki , und als zweiten Test haben wir uns die Mexikanische Tomatensuppe mit Mais und roten Bohnen ausgesucht.

Die Inhaltsstoffe laut Packung: 48 % Tomatenpulver, Stärke, jodiertes Speisesalz, Zucker, Hefeextrakt, pflanzliches Fett, Gewürze, Knoblauch, Zwiebeln, Majoran.
Hier schneidet die Suppe meines Erachtens besser ab als die Zucchinisuppe.

Exakt nach Anleitung zubereitet - allerdings musste ich die frischen Tomaten durch gehackte aus der Dose ersetzen, da frische grade nicht vorrätig waren - war die Suppe ganz ok, auf jeden Fall wesentlich besser als die Zucchinisuppe von letzter Woche.
Durch einen kräftige Prise Cayennepfeffer und einen ordentlichen Schuß Saurer Sahne wurde das Ganze dann richtig lecker, und auch so pikant, wie man sich Tex-Mex-Essen nun mal vorstellt.
Der Arbeitsaufwand im Verhältnis zu einer komplett selbst gemachten Tomatensuppe ist nicht wesentlich geringer, lediglich die Zeit für das Schnibbeln und Andünsten von Zwiebeln und Knoblauch entfällt. Grundsätzlich ist es eine gute Idee, die Suppe mit Bohnen und Mais anzureichern, es macht das Ganze etwas sättigender.
Wobei auch hier die angegebenen 4 Teller schon etwas hoch gegriffen sind - wir haben die Suppe zu zweit als Hauptmahlzeit komplett aufgegessen, mit jeweils noch ner Scheibe Brot dazu.
Mit ordentlich angebratenem Hackfleisch angereichert, könnte ich mir diese Suppe als Partysuppe sehr gut vorstellen, aber auch die mach ich genau so schnell selber.
Fazit: Selbst gemacht kostet mich vielleicht 5 Minuten mehr Zeit, geschmacklich und von den Inhaltsstoffen her nehm ich mir die Zeit aber gern!

1. Dezember 2009

Na Ciotogi - die Linkshänder

Am Samstag, den 21.11.2009 spielten in Landshut im Salzstadel Na Ciotogi, eine fünfköpfige Gruppe von irischen Musikern, traditionelle irische Musik. Das ist jetzt ja schon ein paar Tage her, aber erzählen wollt ich euch doch unbedingt davon. Ausgesprochen wird der Name der Band im übrigen Na Ketohgi.
Mein Schatz hatte davon in der Zeitung gelesen und wir beschlossen, uns das mal anzusehen und anzuhören.
Wir waren beide begeistert von der Spielfreude, dem Spaß, den die Musiker sichtlich an ihrer 'Arbeit' hatten, und auch ganz besonders von Timmy McCarthy, dem ältesten Mitglied der Truppe, der bei der Zugabe noch eine Tanzeinlage zeigte, die wohl viele jüngere Zuschauer nicht durchgehalten hätten.
Hier findet ihr auch Hörproben und Fotos, vielleicht habt ihr ja Lust, da mal reinzuschauen.
Göga und ich hatten jedenfalls einen wunderschönen Abend und werden beim nächsten Gig in Landshut sicher wieder im Publikum sein.

22. November 2009

Dr. Oetker - Backmischung Zitronenwolke

Über die Konsumgöttinnen habe ich zusammen mit 1000 anderen Testerinnen die neuen Backmischungen von Dr. Oetker ausprobieren dürfen. Man konnte sich aussuchen, welche der 3 Sorten (Marmorwolke, Schokoladenwolke oder Zitronenwolke) man testen wollte.

Zunächst mal die Zutatenliste:
Zucker, Weizenmehl, Weizenstärke, Glukosesirup, Backpulver (Dinatriumdiphosphat, Natriumhydrogencarbonat, Glucono-delta-lacton), Emulgatoren (E 472a, E 472b) Hühnereiweißpulver, Magermilchpulver, natürliches Zitronenaroma, Verdickungsmittel Xanthan. Verpackt in ein Tütchen Dekorzucker (irgendwie stinknormaler Puderzucker....) und eine Tüte Backmischung.
OK, da ist so manches drin, was ich in einen selbstgemachten Kuchen nicht reinmachen würde. Gibt also schon mal Punktabzug.

Hinzuzufügen sind: 1 Becher Schlagsahne und 3 Eier.
Das heißt, praktisch Null Aufwand - Eier und Sahne sind zumindest bei uns fast immer vorrätig.

Zubereitung: Backmischung in eine Rührschüssel geben, 3 Minuten auf höchster Stufe mit dem Mixer rühren, in die gefettete Form geben. Glattstreichen, mit der Hälfte des Dekorzuckers dünn und gleichmässig bestreuen, bei ca. 150 Grad im vorgeheizten Ofen ca. 50 Minuten backen.

Der Kuchen geht auf wie nix - ich hab den Teig mangels Handrührer in der Küchenmaschine rühren lassen (Kenwood Chef), die Springform war dann knapp halb voll. Im Ofen stieg der Kuchen dann sogar über den Rand der Springform hinaus, wo er auch beim Abkühlen stehenblieb.

Geschmackstest: Der Kuchen schmeckt langweilig, leicht zitronig, die Konsistenz ist sehr locker und fluffig, allerdings am nächsten Tag dann schon eher schaumgummiartig.Die Hauptgeschmacksrichtung ist süß - und davon jede Menge.

Normalerweise ist ein runder Kuchen aus der Springform bei uns spätestens nach dem Frühstück des nächsten Tages komplett aufgegessen - dieser hier stand doch ein bissl länger rum, bis sich mein Jüngster mangels Süßigkeiten darüber hermachte.

Fazit: Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen - ist praktisch gleich Null, von daher als schneller Kuchen für Überraschungsgäste vielleicht ne Möglichkeit. Geschmacklich wird hier mehr versprochen als gehalten. Da ich im Hinblick auf die Zutatenliste jedoch weiterhin meine selbst gemachten Kuchen bevorzuge, werde ich mir diese Backmischung sicher nicht kaufen.

14. November 2009

Knorr Suppenbasis - Warentest 1

Da meine Tochter sich bei bopki registriert hat, wurde sie nun mit einer Kiste Knorr Suppenbasis in vier Sorten zum Testen beglückt. Da je Sorte auch einige Beutel zum Weitergeben dabei waren, hatte ich die Ehre, auch damit versorgt zu werden.

Die erste Sorte, die ich getestet habe, ist die Zucchini-Cremesuppe mit Räucherlachs. Im Beutel befinden sich 62 Gramm feinsten Suppenpulvers, zusammengesetzt aus:
Pflanzliches Fett, Stärke, Kartoffeln, Weizenmehl, jodiertes Speisesalz, Hefeextrakt, Fruchtzucker, Milchzucker, Milcheiweiß, Zwiebeln, Gewürzen und Aroma.

Auf den ersten Blick nicht übel - schließlich steht nicht eine einzige E-Nummer drauf. Auch kein Säureregulator oder was sonst noch die Lebensmittelchemie sich so hat einfallen lassen.

Wenn man genauer hinschaut, fällt auf, dass das Ganze sehr kohlehydratlastig ist, je 100 g Trockenprodukt ganze 46 g, davon 6 g Zucker - Stärke, Kartoffeln, Weizenmehl und noch zwei Zuckerarten dazu, das läppert sich.
Zudem steht das Pflanzenfett auf erster Stelle der Zutatenliste - laut Packungsaufschrift 23 g Fett je 100 g Trockenprodukt, macht auf einen Beutel immerhin 14,26 g Fett.

Der Hefeextrakt, ein gern und häufig eingesetzter Geschmacksverstärker - wenn auch ein natürlicher, hilft dem Süppchen jedenfalls auch nicht auf den Sprung.

250 g frische Zucchini, 100 g Creme Fraiche und 100 g Räucherlachs braucht man noch zusätzlich zur Suppenbasis, um das Ganze zubereiten zu können.
Genau nach Anleitung verfahrend, fiel mir lediglich auf, dass es in der Küche nicht wirklich nach Essen roch während die Mischung aufkochte. Auch beim ersten Geschmackstest - noch ohne Lachs und Creme Fraiche - machte sich Ratlosigkeit bei den Geschmacksnerven breit. Ich habe selten so etwas Geschmacksneutrales erlebt wie diese Suppe.

Mit 100 g Räucherlachs und der Creme Fraiche ändert sich das - allerdings ist das Mundgefühl immer noch ähnlich Tapetenkleister, und wirklich lecker ist was anderes.
Also hab ich den Rest der sauren Sahne noch dazugegeben, mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer und einer kleinen Prise Kräutersalz ergab sich dann zumindest ein genießbarer Snack. Der Rest der Familie hat den Verzehr trotzdem glatt verweigert.

Fazit: Es ist ohne wesentlichen Mehraufwand möglich, dieses Gericht 'in Lecker' herzustellen, ohne vorher ein Tütchen kaufen zu müssen. Jedenfalls für jemanden, der unter Kochen mehr versteht als nur ein solches aufzureissen.

Kaufen werde ich zumindest diese Sorte ganz bestimmt nicht - wenn ich ein schnelles Fertiggericht zubereiten möchte, will ich nicht vorher noch Zucchini schnippeln müssen. (Weil es sowas bei uns nur gibt, wenn's echt pressiert!)
Und wenn ich die Zeit habe, Zucchini zu schnippeln, dann kann ich das Ganze auch ohne Tüte zubereiten - dann schmeckt's wenigstens, und ist garantiert nicht mit Kleister zu vergleichen ;-)


Ich bin schon gespannt auf die nächste Tüte - die kommende Woche wird's noch 3 mal Suppe aus der Tüte geben - ich werde berichten!

21. Oktober 2009

Sooo lange schon nix mehr geschrieben!

Die Zeit vergeht einfach schneller, als ich hier bloggen kann ;-) In der Zwischenzeit haben wir die eine oder andere Krise (größere und kleinere) bewältigt, eine größere Familienfeier überstanden und jede Menge ganz normaler Alltage hinter uns gebracht.

Die Familienfeier war die Firmung meines Sohnes, der nun also als vollwertiges Mitglied der Kirchengemeinde gilt. Es war ein schöner Tag - sowohl die Gestaltung der Messe als auch der 'gemütliche Teil' im Kreis der Familie war sehr entspannt und rundum gelungen.

Sehr loben muss ich da den Gasthof Rieder's Musik- und Theaterwirtschaft, wo wir ein fantastisches Mittagessen bekamen. Die Wirtin hatte extra für den Anlass eine kleine, feine Auswahlkarte angeboten, die an Vielfalt kaum etwas zu wünschen übrig ließ. Lediglich Vegetarier hatten hier schlechte Karten - wie es sich für ein bayrisches Wirtshaus gehört, ist in jedem Gang ausser dem Dessert irgendwas 'fleischiges' drin ;-)

Für Kaffee und Kuchen haben wir zuhause selbst gesorgt - und so dauerte das gemütliche Beisammensein auch bis in die frühen Abendstunden. Die anschließende Woche hab ich dann erstmal gebraucht, um mich von den stressigen Tagen des Vorbereitens zu erholen ;-))

Mein Sohn hat gesagt, es war ein toller Tag und eine schöne Feier - also hat sich der ganze Aufwand ja doch total gelohnt!

Als Ausgleich treffe ich mich am Samstag mit meiner besten Freundin - in München auf der Kosmetikmesse! Da ich sie nur zwei bis drei Mal im Jahr sehe, freue ich mich schon riesig darauf. Und auf einen familienfreien Tag sowieso!

3. Oktober 2009

Samstagsausflug

Heute haben Göga und ich die Gunst der Stunde genutzt - Kinder sind beide außer Haus, Wetter ist phantastisch schön - und haben das Freilandmuseum in Neusath-Perschen bei Nabburg besucht.

Die Anfahrt gestaltete sich problemlos - rauf auf die A93 bei Siegenburg, runter von der Autobahn bei Nabburg - das Museum ist gut ausgeschildert und somit wirklich leicht zu finden. Nach ca. 90 Minuten waren wir da.

Im Museum habe in erster Linie ich die noch bis 8. November 2009 dauernde Ausstellung von Stickmustertüchern bewundert. Es handelte sich in der Mehrzahl um Repliken  -  deren Originale finden sich in Museen weltweit. Einige der Tücher sind jedoch im Original zu sehen  - zum Teil nicht besonders gut erhalten, aber immerhin zeigens- und ansehenswert. Hier ein paar Bilder - die Qualität ist nicht besonders, da ein fotografieren mit Blitz leider nicht möglich war:








In dem riesigen Freigelände des Museums werden alte Bauerhöfe etc. gesammelt - also am ursprünglichen Standort abgebaut und im Museum in dorfähnlichen Anlagen wieder aufgebaut. Da haben wir dann noch eine kleine Besichtigungstour gemacht.

Schon interessant, welcher Lebensstandard auf dem Land vor 100 oder 150 Jahren noch geherrscht hat! Und wie selbstverständlich damals die Beschäftigung mit textilen Arbeiten war. (Im Grunde genommen pure Notwendigkeit, denn einen Schneider zu bezahlen konnten sich nur die wirklich gut gestellten Leute leisten). Es wurde gewebt, gestickt, gestrickt, genäht und gesponnen, unglaublich mit wie viel Liebe die Menschen damals die wenigen Dekorationsstücke, die sie hatten, gestalteten - und wie detailreich sogar die ganz alltäglichen Wäschestücke verziert wurden. Zu dem Thema noch ein paar Fotos:











Leider war die Geduld meines Göga doch etwas strapaziert, so dass wir uns nicht alle Häuser angesehen haben. Der Hunger trieb uns am Heimweg dann noch zu unserem Lieblings-Thailänder, der uns freundlich wie immer mit einem superleckeren knusprigen Entchen in rotem Thaicurry verwöhnte.

Ein wirklich gelungener und lohnender Ausflug. Von dem Museum hab ich mir ein Programm mit nach Hause genommen, da dort immer wieder interessante Kurse und Aktivitäten angeboten werden, Seife selber sieden, Kräuter als Medizin, Spinnen, Filzen, sogenannte Winterarbeiten, Adventsbasteln etc.

26. September 2009

Geh nicht hin! Oder lieber doch?

Hallo liebe LeserInnen,

morgen ist hier in good old Germany Bundestagswahl! Geht hin!

Das folgende Video ist eine Fundsache, entdeckt hier.




Wählen ist wichtig - weil unsere Stimmen wichtig sind. Wer nicht wählen geht, verschenkt eines der kostbarsten Bürgerrechte.

23. September 2009

Hopfenfest

Hallo liebe LeserInnen,

an einem Sonntag im September veranstaltete eine in meinem Wohnort ansässige Brauerei ihr Hopfenfest, zu dem alle Vereine am Ort etwas beitrugen. Und auch meine Freundin S. und ich wurden gebeten, mit unserem Werkzeug von 10 - 18 Uhr einen Beitrag zu leisten.

Wir haben ein bissl hin und her überlegt, denn wir sind beide in Vollzeit berufstätig, und unsere Sonntage sind uns mehr oder weniger heilig. Dann haben wir entschieden, ok, wir machen's, weil das, was wir in solchen Fällen machen, uns viel Spaß macht.

Diese Tätigkeit haben wir in den vergangenen Jahren regelmäßig bei Kindergartenfesten ausgeübt, das war nun das erste Mal, dass wir zu so einer großen Veranstaltung gebeten wurden. Die Organisation war super, wir mussten nur sagen, was wir brauchten und es wurde uns gebracht.

Zudem gab es Verzehrgutscheine, für die wir mittags einen leckeren Spanferkelrollbraten mit Kraut- und Kartoffelsalat geholt haben und jede Menge alkoholfreie Gratisgetränke
(schließlich war der Veranstalter ja ne Brauerei ;-))

Damit ihr wisst, wovon ich rede, hier im Folgenden ein paar Fotos:





Die Blumenranke war ein sehr beliebtes Motiv bei den Mädchen.


Der Kakadu wurde auch einige Male gewünscht.


Spiderman war der Hit bei den Jungs!


Das Alien gefiel den größeren Mädels sehr gut.


Und für die Kleineren hatten wir auch die Raupe Nimmersatt im Gepäck Angebot ;-))

Das Wetter war sonnig und trocken, nicht zu warm - wie bestellt, die Kinder
und die Eltern im Großen und Ganzen nett (ungeduldige Mütter sind halt
manchmal schwer zu ertragen ;-)), wir hatten jede Menge Spaß und einen
schönen Tag!

20. September 2009

Mein Kind im Kino......

....und das auf der Leinwand! (Stolz bin! ;-))

Im vergangenen Jahr hat ja Til Schweiger in Landshut Teile seines Films "1 1/2 Ritter" gedreht und dazu auch im Mai 2008 ein Casting veranstaltet. Da bin ich mit meinen Kids hingegangen, da beide den Kriterien entsprachen und unbedingt dabei sein wollten. Den Kleinen haben Sie sofort abgelehnt, weil er noch zu jung war, die Große konnten Sie leider für den Film auch nicht brauchen.

Im November 2008 klingelte dann das Telefon, und die Castingagentur wollte meine Große als Komparsin für einen weiteren mittelalterlichen Kinofilm haben. Nach Rücksprache mit der Schule durfte sie für den einen Drehtag dem Unterricht fernbleiben und ist somit im Prolog von "Vision - Aus dem Leben der heiligen Hildegard von Bingen", dem neuen Film von Margarethe von Trotta, zu sehen. Mehr Infos zu dem Film sind hier zu finden.

Die Maskenbildner hatten ganz schön zu tun, unter anderem wurden - nicht bei meiner Tochter, aber bei anderen Komparsen - die Haare geschnitten, damit sie dem Bild einer mittelalterlichen Frisur entsprachen.

Und so sah meine Große 'mit Maske' aus:



Anscheinend kannten die im Mittelalter die reinigende Wirkung von Wasser und Seife noch nicht ;-))



Und eine tolle Frisur haben Sie ihr auch verpasst - damit die Haare so richtig schön ungewaschen aussehen, werden sie mit Bodylotion eingerieben vor dem Frisieren.......fragt nicht, wie aufwendig die Haarwäsche sich an dem Abend gestaltet hat!

Heute ist Vorpremiere des Films in Landshut, natürlich ist das Kind mit sämtlichen Freunden im Kino! Auch ich werde mir den Film ganz bestimmt ansehen - nicht nur wegen ihr, sondern auch, weil das Thema mich interessiert. Und Margarethe von Trotta einfach gute Filme macht.

Naja, das wollte ich euch einfach wissen lassen - weil mein stolzes Mutterherz natürlich kurz vorm Platzen ist ;-))

Urlaubsnachlese II


In der letzten Urlaubswoche fuhren wir noch in den Bayerwald - wir wollten auf den Arber und zum Arbersee, ein bissl wandern. Leider war das Wetter alles andere als ideal und nach ca. 1,5 Stunden Aufstieg zog sich der bis dahin halbwegs blaue Himmel komplett zu und die Wolken kamen uns quasi schon zwischen den Bäumen entgegen.




Wir waren zwar vernünftig gekleidet und hatten auch Regenjacken dabei, doch nach der Brotzeit entschieden wir, da es immer kälter und feuchter wurde, den gleichen Weg wieder zurück zu gehen und ggf., falls es dann doch nicht regnen sollte, noch eine Runde um den Arbersee zu drehen.


Das war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten - kaum waren wir wieder unten, fing es an zu regnen. Wir sind in Richtung Auto gespurtet, eingestiegen und losgefahren - es schüttete derart, dass der Scheibenwischer selbst auf Höchstgeschwindigkeit total überfordert war. (Man stelle sich vor, wie nass wir geworden wären, hätten wir unseren Weg nach oben fortgesetzt!).

Was uns den Rückweg ein wenig versüßt hat, war ein hübscher Steinpilz, den wir am Wegesrand entdeckten - leider blieb er der einzige seiner Art. Kleingeschnitten mit Rührei hatte aber dann nach unserer Heimkehr doch jeder ein bissl was davon, er war ja auch gut 10 cm hoch, also schon ganz ordentlich.



12. September 2009

Urlaubsnachlese I

In der letzten Urlaubswoche haben wir das schöne Wetter noch genutzt undeinen Ausflug nach Burghausen gemacht. Dort findet sich Deutschlands längste Burganlage.
Sie zu besichtigen, war ein sehr entspannter Spaziergang, da der Startpunkt unseres Bummels nicht wie üblich am Fuß des Burgbergs sondern auf gleicher Höhe mit der Burganlage lag. Am Anfang erkennt man nicht auf den ersten Blick, dass man sich schon in der Anlage befindet  - doch dank der hilfsbereiten Dame im Bürgerhaus, die uns freundlichst begrüßt und mit ca. einem Pfund Infomaterial versorgt hatte, konnten wir die jeweiligen Bauten auch identifizieren. (Von denen gibt es tatsächlich jede Menge!)
Am interessantesten war das Foltermuseum - einfach gruselig. Für uns war es halt einfach Unterhaltung, da mal durchzulaufen und sich die ganzen Werkzeuge und Gerätschaften mal anzusehen. Wenn man aber drüber nachdenkt, wie viele unschuldige Menschen im Mittalalter tatsächlich derartige Misshandlungen erdulden mussten, meldet sich fast schon das schlechte Gewissen beim Bestaunen der diversen Utensilien.
Nach etwa 1 1/2 Stunden verließen wir die Burganlage und stiegen vom Burgberg hinab in die Altstadt. Diese ist sehr hübsch, viele alte Häuser, Straßencafés und kleine Gassen laden zum anschauen, sich niederlassen bzw. durchbummeln ein. Der Weg zurück in die Neustadt, wo unser Auto im Parkhaus stand, gestaltete sich etwas anstrengend (ich sage nur Burgberg hoch bei 30°C - und das in der Sonne!), doch auch das haben wir geschafft.
Am Heimweg haben wir dann noch in Landshut halt gemacht - noch ein bissl bummeln, bissl einkaufen und ab nach Hause.
Fazit: Wenn man sowieso schon in in der Gegend unterwegs ist, lohnt sich ein Ausflug nach Burghausen auf jeden Fall. Begeistert waren wir von der riesigen Tiefgarage, die fast die gesamte Hauptstrasse in der Neustadt unterkellert. Angefallene Parkgebühren für ca. 3 Stunden - NULL Euro!
Danke Burghausen!
Hier noch ein paar Bilder:
Auf dem Weg zur Burg passierten wir eine Grünanlage, wo es viel Kunst zu bestaunen gab.
Gleich am Anfang steht der Uhrenturm, daneben ein historisches Brunnenhäusl:

Ein Blick über die Burgmauer in Richtung Altstadt:

Eine sogenannte Schandmaske - die wurden Menschen übers Gesicht gebunden, die sich schämen sollten.

Eine normale Halsgeige und eine doppelte - Fantasie hatten die Richter damals ja: Wenn zwei sich partout nicht vertragen wollten und der Allgemeinheit mit ihrem Gezänk auf den Geist gingen, wurden sie gemeinsam in die doppelte Halsgeige gesperrt ;-))

6. September 2009

Sauerteigbrot - Bäcker Süpkes Schwarzwald Kruste

Da im Urlaub ja auch mal etwas mehr Zeit bleibt für die leckeren Dinge im Leben, hab ich am vergangenen Wochenende das oben genannte Brot gebacken.


Das Rezept findet ihr hier.


Einige kleine Veränderungen hab ich vorgenommen:

Erstmal ist mir ein kleines Missgeschick beim 'Aufwecken' meines Sauerteiges passiert - ich hab ihn mit Weizenmehl 1050 gefüttert anstatt mit Roggenvollkornmehl. Er ging trotzdem ab wie 'die Luzi' - und daher hab ich es riskiert und aus dem Roggen-Weizen-Mischsauer nach Rezept den Sauerteig für das Brot angesetzt.

Rein optisch würde ich sagen, es hat funktioniert ;-)


Und ich habe nur einen großen Laib gebacken anstatt zwei kleineren - die hätten nämlich nicht zusammen auf meinen Backstein gepasst.


Ich persönlich mag lieber Brote mit einem höheren Roggenanteil, aber zwischendurch darf es - auch der Familie zuliebe - ruhig mal ein weizenlastiges Mischbrot sein.


Sehr lecker mit allen pikanten Brotbelägen - ganz besonders natürlich mit guter Butter und kräftigem Schwarzwälder Schinken!




1. September 2009

Sooo - hier nun wie versprochen noch ein paar Stimmungsbilder vom Festival auf Burg Trausnitz in Landshut!

Schwarzes Jungvolk - vorm Einlass ;-)

Dem Jungvolk seine Mamis ;-) - auch vorm Einlass

Jung-Metaller mit Mama (boah, das ist ihm bestimmt oberpeinlich ;-))
Aber da muss er durch!
Schickes Foto vom Jung-Metaller

Tochter mit Gspusi und Papa
Vreni 'rockt'
Ein als Rockfan getarnter Poet ;-)

Woodstock Revival I - Love and Peace ;-))

Woodstock Revival II



Auch die Men in Black waren da!



Vreni und El Dragon

Der Mittelalterrock - ein tolles Event mit einigen kleinen Hindernissen

Aaaalso - das beste mal gleich vorweg: Die Bands waren alle drei toll - mein absoluter Favorit natürlich Schandmaul, aber mir hat das gesamte Programm supergut gefallen.

Die Infrastruktur war recht gut gelöst - es gab ausreichend Toiletten, für Verpflegung und Getränke war auch gesorgt, und die Stimmung - die der Musiker, aber auch die des Publikums - hob sich im Laufe der Zeit gewaltig.

Hier nun ein kleiner Bericht - ihr werdet merken, warum ich doch nicht vorbehaltlos begeistert sein kann. (liegt aber nicht an den Künstlern oder dem Ambiente, lediglich an der grottigen Organisation und Unpünktlichkeit von seiten des Veranstalters!)

Wir wohnen ja etwa 25 km von Landshut entfernt, und da macht man sich ja schon Gedanken, wie und wann man wohl am besten da sein sollte (wohl wissend, dass Landshut und Parkplätze nur schwer kompatibel sind;-).

Da stand dann in der Zeitung - Shuttlebus zur Burg ab Altstadt bzw. Grieserwiese. Der erste sollte um 15.30 gehen. Um 15.30 Uhr war jedoch laut Programm und Veranstalter bereits Einlass auf der Burg. Zugleich wurde als Großparkplatz für die Passagiere des Shuttlebusses die Grieserwiese ausgewiesen - bloß blöd, dass dort der letzte Nachmittag der Landshuter Dult stattfand und kaum jemand, der die Gegend und die Dult kennt, diese Parkgelegenheit überhaupt ernsthaft in Erwägung ziehen konnte.

Nach einigem Hin und Her haben wir dann entschieden, mit dem Auto in die Stadt zu fahren, und unser Glück bezüglich Parkplatz auf dem Burgberg zu versuchen. Gut, dass wir so früh dran waren! Um 14.15 Uhr sind wir losgezockelt - dank diverser Baustellen und Veranstaltungen unterwegs haben wir für die 25 km fast eine Stunde gebraucht :( Aber einen Parkplatz aufm Burgberg haben wir ergattert!

Das - für unsereins absolut vorhersehbare - Verkehrschaos auf dem Weg dahin hätte man leicht vermeiden können, wenn als Großparkplatz der Messepark ausgewiesen worden wäre und die Shuttlebusse vielleicht schon ab 14 Uhr oder 14.30 Uhr im 15-Minuten-Takt hätten zur Burg pendeln können.

Brav wie wir sind, haben wir uns bei den bereits wartenden, überwiegend schwarzgekleideten Gestalten eingereiht und gewartet. Und gewartet. Und gewartet. Kurz nach 16 Uhr kam dann ganz allmählich Bewegung in die Kolonne - mit über 30 Minuten Verspätung wurde das Publikum aufs Gelände gelassen. Sämtliche Getränke, auch in Kunststoffflaschen, mussten vor dem Eingang abgegeben werden - die gleichen Dinge konnte man sich dann drinnen für teures Geld wieder kaufen - ebenfalls in Plastikflaschen!

Wir waren dann ca. 5 Minuten vor halb 5 drin - haben uns ein gemütliches Plätzchen mit Sicht auf die Bühne gesucht (da das Gelände leicht von der Bühne weg anstieg, hatte man wirklich von überall einigermaßen gute Sicht!), als Eric Fish auch schon anfing zu spielen. (Dem hatte wohl keiner gesagt, dass das Publikum zu gut 50 % noch vor den Toren stand ;-)

Damit begann dann auch schon der wirklich schöne und entspannte Teil des Sonntags - das sehr gemischte Publikum (sowohl alters- als auch kleidungstechnisch) hatte jede Menge Spaß, die lockere und völlig stressfreie Athmosphäre auf der Schwedenwiese hat uns alle begeistert.

Ach ja - uns alle, das sind in diesem Fall meine Wenigkeit mit Göga, Sohn, Tochter und Schwiegerfreund zusammen mit einem Grüppchen lieber Freunde und Arbeitskollegen. (Fotos folgen im nächsten Post)

Den Montag brauchten wir alle noch, um uns wieder ein bissl zu erholen - die Ohren klangen dann doch noch ein bissl nach! Sollte es die Stadt Landshut wirklich irgendwann nochmal schaffen, so ein Event auf die Beine zu stellen - wir alle wären auf jeden Fall wieder dabei!
























Eric Fish








































Letzte Instanz










Schandmaul

30. August 2009

Mittelalterrock in Landshut - auf der Burg

Heute ist es endlich so weit - die Tickets für das Konzert haben wir schon seit Mai (Inzwischen ist es komplett ausverkauft!)

Es spielen: Die Letzte Instanz, Eric Fish und Schandmaul - Mittelalterrock vom Feinsten!

Hier eines meiner Lieblingslieder von Schandmaul - leider konnte ich kein 'Original-Schandmaul-Video' finden:



Da ich selber keine Fotos von der Burg Trausnitz habe, kann ich euch nur die Google-Bildersuche empfehlen, wenn ihr wissen wollt, wie's da aussieht. Hoch über der Altstadt thront die Trausnitz auf dem Hofberg, ein Super-Schauplatz für das Event heute abend. (Dort hat übrigens auch Til Schweiger einen Teil seiner Ritterkomödie 1 1/2 Ritter gedreht).

Eigene Bilder und einen detaillierten Bericht gibt's dann morgen!