14. Juni 2009

10 wunderschöne Tage liegen hinter uns!

Hallo, liebe LeserInnen,

hier nun der versprochene Urlaubsbericht.

Am 2. Juni sind wir in Richtung Veneto abgereist. Das im vorigen Eintrag bereits erwähnte Hauszelt war wirklich rundum komfortabel eingerichtet (Feldbetten, Kühlschrank, dreiflammiger Gaskocher, komplettes Geschirr für 5 Personen, Wäscheständer, fließendes Wasser gleich daneben), so dass wir diese Art Urlaub wohl durchaus wiederholen werden. Hier mal ein Bildchen der 'Küchenzeile':


Sieht natürlich chaotisch aus - das Bild ist wenige Minuten nach unserer Ankunft gemacht worden, als das ganze Gepäck noch im Weg rumstand ;-)) Ein halbes Stündchen später sah das schon manierlicher aus.

Wettertechnisch haben wir auch echt Glück gehabt - die erste Woche war eher durchwachsen, allerdings konnten wir jeden Tag am Strand rumliegen und schwimmen, der Wind war allerdings sehr kräftig und auch eher kühl. Dafür konnten wir jeden Tag stundenlang in den - für die obere Adria ganz beachtlichen - Wellen rumhüpfen und toben wie die kleinen Kinder.
Und natürlich Eis essen - hier der nostalgische Eiswagen, der jeden Tag den Strand auf und ab gezogen wurde wie ein Leiterwagen.



In der zweiten Woche ließ der dauernde Wind dann nach und die Temperaturen kletterten ratzfatz von 28 auf deutlich über 30 Grad in die Höhe. Ohne Wellen konnten wir dann endlich auch mal das Schnorchelzeug rauskramen, hat sich aber nicht wirklich gelohnt - wer schnorcheln und das Unterwasserleben des Mittelmeers ein bissl kennenlernen will, ist auf der anderen Seite, in Kroatien, besser aufgehoben.

Am Sonntag haben mein Schatz und ich uns alleine aufgemacht, das Castello di San Stefano in der Nähe von Conegliano zu besuchen. Im Web hatte ich einen Ausflugstip diesbezüglich gefunden, und wollte mir das Ganze mal näher anschauen. Im Castello befindet sich ein klitzekleines Museum, auf dessen Besuch wir dann doch verzichtet haben (Mittelalterliche Waffen hab ich doch schon einige gesehen - im Militärmuseum in Ingolstadt zum Beispiel, und auf der Feste Oberhaus in Passau). Doch der Blick von der Festungsmauer auf die Stadt und ihre Umgebung sowie ein überaus leckerer Cappuccino machten den Ausflug durchaus lohnend.

Hier das Castello:





Selbstverständlich war ich auch keinesfalls bereit, auf einen Besuch in Venedig zu verzichten. (Auch wenn es der insgesamt achte Ausflug dorthin war, den wir unternommen haben ;-)




Etwas unangenehm überrascht waren wir von den Menschenmassen, die sich ungeachtet der Vorsaison dort tummeln. Bisher waren wir ja immer im August dort gewesen und hatten natürlich gehofft, dass im Juni nicht ganz so viele Leute die engen Gassen und Wege verstopfen. Nun war es halt wie immer in Venedig - gut voll - unser Bummel führte uns aber sehr schnell weg vom Markusplatz und den Hauptattraktionen in die wesentlich ruhigeren Stadtviertel wie Cannaregio und San Paolo.


Hier noch ein Blick in einen der unendlich vielen kleineren Kanäle:



Die nächsten Tage haben wir dann noch mit ausgiebigen Strandspaziergängen, Schwimmen und Faulenzen verbracht, bis wir am 12. Juni dann nach einem üppigen Frühstück in Richtung Jesolo aufgebrochen sind. Dort habe ich meine 'italienischen' Vorräte (Oliven, eingesalzene Kapern, Risottoreis, Grana Padano etc. ) wieder aufgestockt, damit wir daheim noch ein bissl dem Urlaub 'nachschmecken' können.

Auf dem Heimweg machten wir einen Abstecher nach Sand in Taufers, wo eine liebe Freundin und Mit-Nadelhexe uns großzügig mit Kaffee und Kuchen bewirtet hat - vielen vielen Dank nochmal, Martina, für die gemütlichen Stunden bei dir!

Abends um kurz nach 10 sind wir dann wohlbehalten wieder in Niederbayern angekommen.

So urlaubsreif wie ich bei der Abreise war - so erholt bin ich jetzt. Die Reise hat sich für mich wirklich gelohnt, und nun freue ich mich schon auf meine nächste! (Bald, bald, ist es so weit - dann ist wieder Nadelhexenzeit! ;-))
PS: Gestickt hab ich tatsächlich auch - allerdings deutlich weniger als ich mir ursprünglich vorgenommen hatte. Bild etc. folgt in einem späteren Beitrag.

Kommentare:

  1. Sigi, ich freue mich, dass du und deine Familie wieder gut zu Hause gelandet seid!

    Martina

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  2. Die Stadt ist hervorragend. Es sollte in Erinnerung zu erhalten

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